UnleashHell
04.05.2006, 03:28
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung schlägt Alarm - Jugendliche greifen immer früher zum Joint. «Umso früher der Konsum beginnt, desto größer ist das Risiko, psychisch abhängig zu werden», sagte die Drogenbeauftragte der Regierung, Sabine Bätzing (SPD), bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts .
Der Kampf gegen das Rauchen soll verschärft werden. Bätzing drohte mit einer Zwangsregelung eines Rauchverbots, falls die Gastronomie nicht wie vereinbart Nichtraucherplätze schaffe. Strittig ist in der großen Koalition die Vergabe von Heroin für Schwerstkranke.
In Deutschland gibt es laut dem Bericht 16,7 Millionen Raucher, 1,6 Millionen Alkoholabhängige und etwa 1,7 Millionen Medikamentenabhängige. Das Ausmaß sei alarmierend, sagte Bätzing. Rund 120 000 Todesfälle gebe es pro Jahr durch Rauchen, 40 000 durch Alkohol. Die Tabaksteuer-Erhöhungen und die Sondersteuer auf Alkopops hätten Wirkung gezeigt und den Anteil der Raucher und Alkopop- Konsumenten sinken lassen, sagte Bätzing. Zunächst seien aber keine weiteren Steuererhöhungen geplant.
Die Zahl der Drogentoten sank 2005 mit 1326 auf den niedrigsten Stand seit 1989. Besorgnis erregend ist laut Bätzing aber die Entwicklung bei Cannabis (Hanf). Das Einstiegsalter sei gesunken und liege inzwischen bei 16 Jahren. Rund 400 000 Menschen seien abhängig oder konsumierten zu viel Cannabis. Die Bundesregierung will die Beratung ausbauen.
Nichtraucher sollen besser geschützt werden. Bis März 2008 soll es in 90 Prozent aller Gaststätten 50 Prozent Nichtraucherplätze geben. «Sollte die Hürde nicht greifen, werden wir uns eine gesetzliche Regelung vorbehalten», drohte Bätzing. Erfreulich sei, dass der Anteil der Raucher bei 12- bis 17-Jährigen von 28 Prozent 2001 auf 20 Prozent im vergangenen Jahr zurückging. Sie forderte ein Rauchverbot an den Schulen aller Bundesländern, in sechs Ländern fehlt eine Regelung. Anfang 2007 sollen Zigarettenautomaten umgerüstet sein, damit sie per Geldkartenchip unter 16-Jährige erkennen.
Die Drogenbeauftragte will die Heroin-Abgabe an Schwerstkranke erleichtern und ein Gesetz auf den Weg bringen. Ein Modell mit rund 1000 Schwerstabhängigen in sieben Städten habe gezeigt, dass die Behandlung mit Heroin Vorteile gegenüber dem Ersatzstoff Methadon bringe. Die Unions-Fraktion im Bundestag lehnt die Pläne ab. Die Bundesregierung presche vor, obwohl noch nicht alle Zahlen vorlägen, sagte CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn. «Da steigt bei uns eher der Unmut.» Die Studie rechtfertige keinen «Dammbruch», bei dem eine harte Droge erstmals auf Rezept enttabuisiert werde. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) befürwortet die Heroin-Behandlung.
also ich hab bis jetzt das zeug nitt angerührt. wie siehts mit euch aus ?
MFG
BassTi
Der Kampf gegen das Rauchen soll verschärft werden. Bätzing drohte mit einer Zwangsregelung eines Rauchverbots, falls die Gastronomie nicht wie vereinbart Nichtraucherplätze schaffe. Strittig ist in der großen Koalition die Vergabe von Heroin für Schwerstkranke.
In Deutschland gibt es laut dem Bericht 16,7 Millionen Raucher, 1,6 Millionen Alkoholabhängige und etwa 1,7 Millionen Medikamentenabhängige. Das Ausmaß sei alarmierend, sagte Bätzing. Rund 120 000 Todesfälle gebe es pro Jahr durch Rauchen, 40 000 durch Alkohol. Die Tabaksteuer-Erhöhungen und die Sondersteuer auf Alkopops hätten Wirkung gezeigt und den Anteil der Raucher und Alkopop- Konsumenten sinken lassen, sagte Bätzing. Zunächst seien aber keine weiteren Steuererhöhungen geplant.
Die Zahl der Drogentoten sank 2005 mit 1326 auf den niedrigsten Stand seit 1989. Besorgnis erregend ist laut Bätzing aber die Entwicklung bei Cannabis (Hanf). Das Einstiegsalter sei gesunken und liege inzwischen bei 16 Jahren. Rund 400 000 Menschen seien abhängig oder konsumierten zu viel Cannabis. Die Bundesregierung will die Beratung ausbauen.
Nichtraucher sollen besser geschützt werden. Bis März 2008 soll es in 90 Prozent aller Gaststätten 50 Prozent Nichtraucherplätze geben. «Sollte die Hürde nicht greifen, werden wir uns eine gesetzliche Regelung vorbehalten», drohte Bätzing. Erfreulich sei, dass der Anteil der Raucher bei 12- bis 17-Jährigen von 28 Prozent 2001 auf 20 Prozent im vergangenen Jahr zurückging. Sie forderte ein Rauchverbot an den Schulen aller Bundesländern, in sechs Ländern fehlt eine Regelung. Anfang 2007 sollen Zigarettenautomaten umgerüstet sein, damit sie per Geldkartenchip unter 16-Jährige erkennen.
Die Drogenbeauftragte will die Heroin-Abgabe an Schwerstkranke erleichtern und ein Gesetz auf den Weg bringen. Ein Modell mit rund 1000 Schwerstabhängigen in sieben Städten habe gezeigt, dass die Behandlung mit Heroin Vorteile gegenüber dem Ersatzstoff Methadon bringe. Die Unions-Fraktion im Bundestag lehnt die Pläne ab. Die Bundesregierung presche vor, obwohl noch nicht alle Zahlen vorlägen, sagte CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn. «Da steigt bei uns eher der Unmut.» Die Studie rechtfertige keinen «Dammbruch», bei dem eine harte Droge erstmals auf Rezept enttabuisiert werde. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) befürwortet die Heroin-Behandlung.
also ich hab bis jetzt das zeug nitt angerührt. wie siehts mit euch aus ?
MFG
BassTi